Backpacking für Anfänger

Backpacking ist eine der beliebtesten Reisemöglichkeiten für Alleinreisende. Wenn auch du Lust hast, das Reisen mit Rucksack in deinem Sabbatical zum ersten Mal auszuprobieren, solltest du den Buchtipp „Backpacking für Anfänger“ auf keinen Fall verpassen!

Der Buchtipp ist auch im Audioformat in der zugehörigen Podcastepisode für dich verfügbar. Hier kannst du direkt reinhören:

Was ist Backpacking?

Bevor wir direkt ins Buch einsteigen und ich dir verrate, warum ich es dir ans Herz lege, lass mich kurz erklären, was Backpacking eigentlich ist:

Unter Backpacking versteht man ganz allgemein gesagt, das Reisen mit einem Rucksack als einzigem Gepäckstück. Dabei ist das Bild vom typischen Backpacker durch Social Media und Pinterest mit Sicherheit mindestens so romantisiert wie das Leben im Campervan unter dem Hashtag #vanlife.

Bei allem Hype hat das Backpacking natürlich berechtigterweise seine Reize und Vorzüge. Du bist nur mit dem absolut Nötigsten in der Weltgeschichte unterwegs. Dein Gepäck beschränkt sich auf das Wesentliche, das du rein theoretisch immer auf deinem Rücken tragen kannst.

Beim Backpacking lernst du neue Länder, Kulturen und Menschen auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Du erkundest zwar wie viele andere „Pauschalurlauber*innen“ auch typische Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss, aber vor allem auch Geheimspots, die sonst nur die Einheimischen kennen, und du lernst unterwegs mit hoher Wahrscheinlichkeit viele andere Rucksackreisende kennen und knüpfst internationale Freundschaften und Bekanntschaften.

Rucksackreisen sind als Kontrastprogramm zum Massen- und Pauschaltourismus entstanden und somit perfekt für alle Reisenden, die die Welt auf eigene Faust erkunden wollen. Backpacking steht für Freiheit und Ungebundenheit, ein Lebensgefühl.

Backpacking wird zwar oft mit Reisen mit kleinem Budget gleichgesetzt, aber wie du im Buchtipp „Backpacking für Anfänger“ lernen wirst, gibt es auch viele Fallstricke, wie Backpacking auch ziemlich schnell unnötig teuer werden kann. Das nötige Budget für eine Backpackingreise hat im Übrigen auch stark etwas vom Reiseziel abhängig.

Ich selbst war zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf einer Rucksackreise unterwegs und muss sagen, gerade die Herausforderung, mit wenig, also wirklich nur dem Nötigsten zurecht zu kommen, kitzelt mich persönlich schon etwas und lockt mich aus meiner Komfortzone heraus.

Der Buchtipp: „Backpacking für Anfänger“

Wenn du mir im Podcast oder hier auf dem Blog schon etwas länger folgst, weißt du mit Sicherheit auch schon, dass ich in meinem Hauptjob in einer öffentlichen Bibliothek arbeite. Dadurch habe ich nahezu unbegrenzten Zugriff auf sämtliche Bücher, eBooks und andere Medienarten und ich LIEBE es!

So fiel mir auch das Buch “Backpacking für Anfänger” berufsbedingt in die Hände und das Thema sowie die Aufmachung des Buches haben mich direkt abgeholt. Ich habe es mir einige Tage lang intensiv angeschaut und reingelesen und dachte mir, es gibt sicherlich einige da draußen, die sich ebenfalls für ihr Sabbatical die ein oder andere, kürzere oder längere Rucksackreise vorstellen können.

Also möchte ich dir das Buch einfach mal vorstellen und weiterempfehlen!

Der vollständige Buchtitel lautet “Backpacking für Anfänger: die schönsten Reiseziele für große Abenteuer mit kleinem Gepäck, mit tollen Fotos, Tipps und Checklisten„, wurde von Roell de Ram geschrieben und ist im März 2022 erstmals auf Deutsch erschienen. Alle Infos zum Buch findest du über diesen Link*:

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Inhalt laden

Ein perfekter Einstieg für Backpacking Anfänger

Das Buch hat mich überhaupt so direkt abgeholt, weil es sich an absolute Backpacking Einsteiger*innen richtet, und genau als solche würde ich mich eben auch bezeichnen.

Die Autorin des Buches Roell ist übrigens Niederländerin, erfahrene Reisebloggerin und Backpackerin aus Leidenschaft. Sie betreibt seit einigen Jahren den Blog wearetravellers.nl.

In ihrem Buch findest du neben ein paar Grundlagen zum Backpacking, wie z. B. Tipps für günstiges Reisen, insgesamt 23 ausgewählte Reiseziele, die sich zum Einstieg ins Backpacking gut eignen. 23 Reiseziele voller Spannung und Abenteuer, die (von dir) entdeckt werden wollen!

Für jedes Reiseziel hat Roell einige landestypische Stationen ausgesucht und zur einer Reiseroute zusammengestellt, die sie Backpacking-Einsteiger*innen ans Herz legt. Dabei liefert sie zu jedem Reiseziel wichtige Informationen wie empfohlene Reisedauer, Reisemöglichkeiten innerhalb des Landes, für welches Budget das Reiseziel gut geeignet ist, die beste Reisezeit, typische Unterkünfte und landestypisches Essen (extrem wichtig, wie ich finde!).

Auf den dann folgenden Seiten werden die bereits angesprochenen Reiseziele noch einmal detaillierter vorgestellt und Roell macht einem wirklich unglaublich Lust aufs Reisen und Entdecken ferner Länder. Die Fotos im Buch sind wirklich sehr schön und schüren zusätzlich noch das Fernweh!

Außergewöhnliche Backpacking Reiseziele

Neben den typischen Backpacking-Paradiesen wie Südostasien, Mittelamerika und Australien, wo sich bekanntermaßen viele Rucksackreisende tummeln, sind auch ein paar „Exoten“ dabei, an die ich beim Stichwort Rucksackreisen tatsächlich nicht zuerst gedacht hätte.

Dazu zählen für mich:

  • Japan
  • Island
  • Portugal
  • Marokko
  • USA.

Vor allem Marokko und Portugal klingen als Ziele für eine Rucksackreise wahnsinnig spannend!

So macht Reiseplanung Spaß mit „Backpacking für Anfänger“

Fazit

Insgesamt ist das Buch für mein Empfinden ein absolut geeigneter Guide für alle, die wie ich noch keine Erfahrung mit Backpacking haben und sich einfach mal inspirieren lassen wollen, welche Reiseziele sich fürs Backpacking eignen und auf welche Art und Weise sie erkundet werden können.

Etwas enttäuschend: die im Titel angekündigten Checklisten beschränken sich tatsächlich nur auf eine recht überschaubare Packliste auf den ersten Seiten des Buches. Die Packliste ist ganz ok, aber ungewöhnliche Erkenntnisse gewinnt man daraus nicht. Allerdings findet man sämtliche Checklisten für Reisen egal welcher Art im Internet zu Hauf, daran sollte die erste Backpacking Reise also absolut nicht scheitern.

Wenn du also absolute*r Einsteiger*in im Bereich Backpacking bist, wird dir das Buch auf jeden Fall einen guten ersten Überblick vermitteln. Die tollen Reisefotos entfachen bestimmt auch bei dir das Fernweh und die Entdeckerlust!

Für erfahrene Backpacker*innen ist das Buch ausdrücklich nicht zu empfehlen, aber das wirst du dir beim Titel des Buches sicherlich denken können.

Wenn du jetzt Interesse hast an dem Buch, dann kannst du es hier erwerben*: „Backpacking für Anfänger“ von Roell de Ram.

* Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link, d. h. ich erhalte eine kleine Provision, wenn du über diesen Link bestellst. Für dich bleibt der Preis derselbe, für mich bedeutet es aber eine Unterstützung, für die ich dir sehr dankbar bin!

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Darüber sprechen ich mit Uta Nabert in dieser Podcastepisode:

Utas Buch „Wieder da und doch nicht hier: Weltenbummler und ihr Leben nach der Reise“ findest du HIER.

Mehr über Uta Nabert

Uta ist Autorin, Journalistin und Abenteurerin. So ist sie selbst viele Jahre lang gereist und lebte längere Zeit unter anderem in Neuseeland und Kanada. Vor allem Neuseeland hat es ihr angetan und ihr Herz im Sturm erobert.

Neuseeland: So glücklich wie zuletzt in der Kindheit! Noch heute vermisst Uta Nabert das Meer (Foto: privat)

Als sie selbst nach dieser langen Auszeit nach Deutschland zurück kehrte, sehnte sie sich nach einem Austausch mit Menschen, die dieselbe Erfahrung gemacht hatten: Um die Welt zu reisen, ist ein Abenteuer, nach Hause zu kommen eine Herausforderung.

Schließlich kontaktierte sie andere Weltenbummler*innen und befragte sie zu ihren Erfahrungen.

In ihrem Buch „Wieder da und doch nicht hier“ hat sie all diese Erfahrungen nun zu Papier gebracht und bietet damit anderen Heimkehrern einen hilfreichen Leitfaden, ein Auffangnetz, damit ihre Rückkehr nach Deutschland und in den Alltag gelingen kann.

Wenn du mehr über Uta erfahren möchtest, schau unbedingt auf ihrer Webseite ohwieschoenistkanada.com vorbei!

Und jetzt du!

Hast du selbst schon die Erfahrung gemacht, nach einer längeren Auszeit und/oder Reise zurück im Alltag anzukommen? Wie ist es dir dabei ergangen, fiel dir die Rückkehr nach Deutschland leicht?

Lass es mich wissen und hinterlasse ein Kommentar!

Du hast ein Growth Mindset! – So nutzt du es für die Verwirklichung deines Sabbaticals

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Growth Mindset – deinem Wachstumsdenken!

Wenn du jetzt nur Bahnhof verstehst und mehr darüber erfahren möchtest, warum ich mir sicher bin, dass DU bereits ein Growth Mindset besitzt und wie du es vor allem für dich und dein Sabbatical nutzen kannst, dann hör dir diese Podcastfolge an:

Erwähnte Links in der Episode:

TED-Talk von Carol Dweck “The power of believing that you can improve”

Buch von Carol Dweck “Mindset: Changing the way you think to fulfill your potential”*

*Dieser Link ist ein sog. Affiliate Link, das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Links bestellst. Für dich bleibt der Preis gleich, egal ob du über diesen Link bestellst oder woanders. Für deine Unterstützung danke ich dir sehr!

Bens Sabbatical Erfahrungen: „Auf dem Papier hatte ich alles, aber ich war dennoch unzufrieden.“ (Sabbatical Story, Podcast Episode #21)

Wenn ich mir so die Download- und Streamingzahlen des Ich muss mal raus Podcasts anschaue, fällt sofort auf, dass viele Zuhörer:innen ein Podcast-Format ganz besonders gern mögen: die Sabbatical Stories!

In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert oder den Vertrag schon in der Tasche haben, und spreche mit ihnen über ihren ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Sie berichten von ihren spannenden Sabbatical Erfahrungen, warum und an welchem Zeitpunkt in ihrem Leben sie sich zu diesem Schritt entschieden haben und wie sie vorgegangen sind, sich diesen Traum von der Auszeit zu erfüllen.

Lass dich von Bens Sabbatical Erfahrungen inspirieren

Mein Gast in Episode #21 ist Ben, der nach einer Ausbildung und einem Studium in einer Bank einer eindringlichen Stimme in seinem Kopf gefolgt ist und die Entscheidung für ein Sabbatical getroffen hat.

Bens Sabbatical Erfahrungen
Ben erzählt von seinen Sabbatical Erfahrungen in Podcastfolge #21

Ben erzählt in unserem knapp einstündigen Gespräch unter anderem, wie er in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit einen Vertrag mit sich selbst geschlossen hat, um sich nun endgültig für oder gegen die Realisierung eines Sabbaticals zu entscheiden.

Hier kannst du dir die Podcastfolge #21 mit Ben direkt anhören:

Ben berichtet außerdem von seinen TOP3-Erlebnissen während seiner sechsmonatigen Auszeit, in der er mal allein, mal gemeinsam mit seiner Freundin durch Südostasien reiste. Dabei wurde ihm nach und nach klar, dass er sich früher oder später Gedanken über seine Rückkehr nach dem Sabbatical machen müsste… Und so traf er schließlich eines Nachts in einem Pool in Sri Lanka eine Entscheidung über den weiteren Verlauf seines Lebens. Warum er dazu extra bis nach Sri Lanka reisen musste, erklärt er in unserem Gespräch.

Kleiner Spoiler: heute arbeitet Ben nicht mehr in seinem Job, sondern verkörpert einen absolut anderen Lebensstil…

Bens Geschichte hat mich sehr berührt, denn ich erkenne in so vielen Situationen und Gedankengängen mich selbst wieder. Und genau deshalb liebe ich es, mich mit anderen Menschen über ihre Sabbatical Erfahrungen zu unterhalten.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Anhören dieser Sabbatical Story…und vor allem ganz viel Inspiration für deinen eigenen Weg!

Hier erfährst du mehr über Ben: https://linktr.ee/benkorbach
Folge Ben und seiner Frau Malina auf journeyofjoy.de.

Bist du bereit, dich auf den Weg in dein eigenes Sabbatical zu machen? Dann sichere dir deine Teilnahme am Mini Kurs „Dein Weg ins Sabbatical“ und erhalte als Bonus eine Liste mit 111 Ideen, was du in dieser Auszeit unternehmen kannst. Deine Teilnahme am Mini Kurs kostet dich 0€!

Weitere spannende Sabbatical Erfahrungen

Du willst in weitere Sabbatical Erfahrungen eintauchen und dich für deine eigene Auszeit inspirieren lassen? Dann dürften dich auch diese drei Podcastfolgen & Geschichten interessieren:

Sylkes Sabbatical Story

Sylkes Sabbatical Story: „Wenn die Entscheidung klar ist, gibt es kein Hindernis mehr!“

Willkommen zur zweiten Sabbatical Story im Podcast! In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert haben oder den Vertrag schon in der Tasche haben, zu ihrem ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Ein Sabbatical Erfahrungsbericht sozusagen. Meine heutige Gästin ist Sylke aus Berlin. Als Schuldirektorin hat sie die … „Sylkes Sabbatical Story: „Wenn die Entscheidung klar ist, gibt es kein Hindernis mehr!““ weiterlesen

Monis Sabbatical Story

Monis Sabbatical Story: „Ich wäre bereit gewesen für die Kündigung!“

Willkommen zur allerersten Sabbatical Story im Podcast! In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert haben oder den Vertrag schon in der Tasche haben, zu ihrem ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Ein Sabbatical Erfahrungsbericht sozusagen. Endlich erwartet dich nun meine allererste Gästin im Ich muss mal raus … „Monis Sabbatical Story: „Ich wäre bereit gewesen für die Kündigung!““ weiterlesen

Meerblick statt Frühschicht – wie Carina Herrmann ihren Job gegen Freiheit und Selbstbestimmung getauscht hat

Den Job und die Wohnung gekündigt, den Besitz größtenteils verkauft und allein für mehrere Monate nach Australien aufgebrochen – so begann für Carina eine lebensverändernde Reise – auch zu sich selbst. Es gibt Menschen, deren Geschichten inspirieren einfach durch und durch. Carina Herrmann ist so ein Mensch! Vor einigen Wochen las ich ihr Buch „Meerblick … „Meerblick statt Frühschicht – wie Carina Herrmann ihren Job gegen Freiheit und Selbstbestimmung getauscht hat“ weiterlesen


Stellst du dir auch diese eine falsche Frage? – welche Frage du stattdessen stellen solltest

Viel zu oft fällt mir auf, dass Menschen der Meinung sind, ihren Traum vom Sabbatical nicht verwirklichen zu können, weil bestimmte Umstände nicht passen.

Was ich neulich in einer Facebook Gruppe dazu gelesen habe, ist nur ein Beispiel dafür, dass man sich zu oft die falsche eine Frage stellt. Welche Frage ich meine und welche Frage du dir stattdessen stellen solltest, erfährst du in dieser kurzen, knackigen, aber wichtigen Podcastfolge!

Du willst keine weitere Folge im Podcast verpassen? Dann abonniere direkt bei einem Podcastdealer deines Vertrauens. Alle Infos, wo du den Ich muss mal raus Podcast findest, bekommst du HIER.

Willkommen 2022 – deshalb ist JETZT der richtige Zeitpunkt für dein Sabbatical

Ein Sabbatical steht schon länger auf deiner Agenda? Warum nutzt du nicht den Start ins Jahr 2022 dazu, deinen Traum von der beruflichen Auszeit endlich umzusetzen? In dieser knackigen Podcast-Episode erfährst du, warum JETZT der richtige Zeitpunkt ist – wenn du bereit bist, loszugehen und aus deinem Wunsch nun Wirklichkeit zu machen!

Also, worauf wartest du noch?

I’m ready when you are: wenn du soweit bist, dann geh die ersten drei wichtigsten Schritte der Sabbatical Planung mit mir und mit Hilfe meines dreitägigen Mini Kurses:

5 Buchtipps für dein Reise Sabbatical

Pünktlich zum Jahresende und vielleicht auch als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk-Idee für dich oder für jemand anderen, habe ich dir heute einfach mal 5 Buchtipps mitgebracht, die dich bei der Planung deines Sabbaticals inspirieren können, vor allem, wenn das Thema Reisen für deine Auszeit relevant ist!

Also schnapp dir ein Heißgetränk deiner Wahl, lehn dich zurück und lass dich inspirieren!

Du hörst lieber zu statt selbst zu lesen? Dann hör dir direkt die dazugehörige Podcastfolge an:

Ich bin großer Bücherfan und lese sehr gerne. Dabei gebe ich zu, dass die Situation manchmal etwas eskaliert und ich mehrere Bücher gleichzeitig lese. Aber hey, es gibt einfach so viele spannende Themen und bei weitem mehr Bücher dazu als ich jemals Zeit habe, sie zu lesen…

In (guten!) Büchern finden sich immer tolle Tipps, hilfreiche Erfahrungsberichte und Inspirationen – kurz gesagt, vieles, was man für die eigene Sabbatical Planung mitnehmen kann!

Daher mögen dir diese 5 Buchtipps für deine Sabbatical Reise mit auf den Weg geben. Mögen sie auch dich für deine achtsame Auszeit inspirieren:

  1. „Achtsam reisen – kabellos glücklich oder wie dein Urlaub zur echten Auszeit wird“* von Sara Clemence
  2. „Take a break – startklar für Sabbatical, Weltreise oder Gap Year“* von Sara van Geloven
  3. „Solo unterwegs – die besten Tipps für die Reise allein“* von Lonely Planet
  4. „Mit Mut im Herzen und Angst im Gepäck – von der Freiheit, die Welt zu bereisen“* von Gabriele Finck
  5. „Die geilste Lücke im Lebenslauf – 6 Jahre Weltreisen“* von Nick Martin

Lass mich dir kurz erklären, was du von jedem einzelnen Buch erwarten kannst:

Sabbatical Buchtipp #1: „Achtsam reisen – kabellos glücklich oder wie dein Urlaub zur echten Auszeit wird“ von Sara Clemence

An 1. Stelle möchte ich dir ein wunderschönes Buch vorstellen. „Achtsam reisen“ von Sara Clemence* verbindet das Reisen mit meinem absoluten Herzensthema: Achtsamkeit. Das Zauberstichwort dazu heißt “Slow Travel”.

Das Buch eignet sich für alle Sabbaticalwilligen, die sich von ihrer Auszeit und ihrer Reise vor allem Entschleunigung erhoffen – fernab vom Checklisten-Sightseeing, welches wir so oft in Urlauben praktizieren, nur um nach dem Urlaub allen Daheimgebliebenen davon erzählen und die tausend Urlaubsfotos präsentieren zu können.

Daher finden sich in diesem Buch auch keine gängigen Reisetipps, Sightseeing Touren oder sonstiges Empfehlungen wie wir sie aus tausend austauschbaren Reiseführern kennen. Aber du erfährst, wie du deine Reise achtsam gestalten kannst, um wirklich in dem Moment sein zu können.

Sara Clemence emfpiehlt u. a. wieder mehr analog als digital unterwegs zu sein, vor allem fernab von Smartphone und Social Media. Statt eine Route durch eine fremde Gegend akribisch mit Google Maps und Co. zu planen und sich führen zu lassen, schlägt sie vor, sich einfach mal treiben zu lassen, ganz in die Umgebung einzutauchen, ohne immer einen Plan zu haben.

Ganz im Sinne der JOMOJoy of Missing Out, dt. die Freude, etwas zu verpassen – sollten wir auf Reisen nicht ein Highlight nach dem anderen jagen, sondern uns von unseren Bedürfnissen und unserer Neugier treiben lassen.

Das Buch ist neben dem überzeugenden Inhalt auch optisch total schön gestaltet, kein einziges Foto, dafür aber sehr schöne Zeichnungen, die einfach zum Stil und zur Sprache des Buches passen.

Viel Spaß beim achtsamen treiben lassen…

Sabbatical Buchtipp #2: „Take a break – startklar für Sabbatical, Weltreisen oder Gap Year“ von Sara van Geloven

Hinter Buchtipp Nr. 2 verbirgt sich der umfangreiche Guide „Take a break“ von Sara van Geloven*, der sich an alle richtet, die ein Sabbatical bzw. ein Gap Year in Form einer Weltreise planen. Der Fokus liegt hier ganz klar auf dem Thema Weltreise, genauer gesagt, beantwortet es die Frage: wie plane ich eine Weltreise innerhalb eines Jahres und wie bereite ich mich bestmöglich darauf vor?

Das Buch ist in insgesamt 4 Teile gegliedert: es geht zunächst um um die Frage, WAS du eigentlich tun möchtest. Im Anschluss kannst du überlegen, WO es genau hingehen soll. Dafür sind die 5 Kontinente als Reiseziele jeweils zusammengefasst mit zahlreichen Tipps. Teil 3 beschäftigt sich konkret mit den Planung und Vorbereitung deiner Reise inkl. Sparplänen, damit du auch deine Finanzen gut planen kannst. Dieser Teil des Guides beinhaltet auch hilfreiche Pack- und Checklisten.

Im letzten Teil des Buches dreht sich alles um ein wichtiges Thema, das oftmals in der Planung vorab vergessen wird: die Rückkehr nach Hause und das Wiederankommen im gewohnten Umfeld. Das kann nämlich ganz schnell zu einer richtigen Herausforderung werden.

Das Buch richtet sich Sara van Geloven an alle Träumer, die noch diesen einen Schubser benötigen und eine Inspiration für die Gestaltung ihrer Weltreise suchen. Interviews und Erfahrungsberichte runden den informativen Teil ab und wecken die Reisesehnsucht in dir!

Ein überzeugender Sabbatical-Begleiter mit tollen Fotos, guten Ideen und Anleitungen. Für alle Checklisten-Fans bestens geeignet!

Sabbatical Buchtipp #3: „Solo unterwegs – die besten Tipps für die Reise allein“ von lonely planet

Alleinereisen ist seit vielen Jahren schon ein Trend und eine spannende Möglichkeit fürs Sabbatical. Auch für mich! Allen Einsteiger*innen in dieses Thema hat lonely planet das Buch „Solo unterwegs“* gewidmet.

Hauptthema des Ratgebers ist vor allem das Langzeitreisen, er ist also ideal für die Reise-Auszeit geeignet! Von der Aufmachung her spricht meiner Einschätzung nach eher die jüngeren unter uns Sabbatical-Willigen an, zu denen ich mich mit Anfang 30 allerdings auch großzügig zähle 😉

Bereits auf den ersten Seiten wird jedoch schon ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man nie zu alt für seine erste Soloreise ist. Also ist auch jede*r Alleinreisende jeden Alters angesprochen.

Das Buch greift auch negative Gedanken und Zweifel hinsichtlich dem Alleinereisen auf und macht Mut, den Schritt dennoch oder gerade deswegen zu wagen. Weiter geht’s dann mit der Reiseplanung selbst und jeder Menge Tipps und Tricks für die Reise auf eigene Faust. Das Buch bietet zudem tolle Hacks, auf die man als unerfahrener Reisender*r wohl nicht von allein kommen würde. 10 Trip-Empfehlungen für Soloreisende und Erfahrungsberichte machen dann erst recht richtig Lust darauf, die eigene Soloreise zu planen!

Lonely planet hat damit ein absolut hilfreiches Buch herausgebracht für alle, die über eine längere Soloreise nachdenken. So wird aus dem Gedanken und dem Traum schnurstracks Realität.

Sabbatical Buchtipp #4: „Mit Mut im Herzen und Angst im Gepäck – von der Freiheit, die Welt zu bereisen“ von Gabriele Finck

Vom Cover des Buches „Mit Mut im Herzen und Angst im Gepäck“* strahlt Autorin Gabriele Finck einen direkt vom Rücken eines Elefanten an. Was soll ich sagen, I’m a simple Girl und ein riesen Elefantenfan. Das Buch landete also zielstrebig in meinen Händen.

Dabei ist Gabriele Finck nicht unbedingt eine klassische reiseaffine Abenteuerin, denn sie leidet an einer Angsstörung. Das Buch widmet sie den mutigen Angsthasen und spricht damit sowohl Menschen an, die ebenfalls an Angst- und Panikattacken leiden als auch die, die ohne Erkrankung dennoch immer mal wieder Angst vor Neuem und vor ungewohnten Herausforderungen haben.

In ihrem Buch erzählt Gabriele Finck von ihren eigenen Erfahrungen mit der Angsterkrankung, aber auch, und daher teile ich es hier mit dir, von den tollen Erlebnissen und Entdeckungen die Autorin auf ihrer Reise.

Denn obwohl die Angsterkrankung sie jahrelang in einen kleinen Radius und eine eng gesteckte Komfortzone gezwungen hat, spürte Gabriele in manchen Momenten dennoch eine immer wieder aufkommende Reiselust. Letztendlich gelingt es ihr, genug Mut aufzubringen, um sich mit ihrer Angst im Schlepptau auf die langersehnte Reise zu begeben. Im Buch gibt sie auch immer wieder Tipps, z. B. wie man mit Zweifeln, Sorgen und Ängsten umgehen kann, aber auch was im konkreten Fall einer Panikattacke helfen kann.

Letztendlich steht das Buch natürlich ganz im Zeichen vom Aufbrechen, vom Reisen und mutig sein – trotz der Angst! Denn wie heißt es so schön? Mutig sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mutig sein, bedeutet, Angst zu haben und es trotzdem zu tun.

Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und auch die Checklisten für die Reisevorbereitung sind praktisch. Ein Muss für alle Reisewilligen, die noch etwas vor der Herausforderung einer längeren Reisen zurückschrecken und daran etwas ändern wollen.

Sabbatical Buchtipp #5: „Die geilste Lücke im Lebenslauf – 6 Jahre Weltreisen“ von Nick Martin

Der einzige Reisebericht, der es in meine Top 5 Buchtipps für das Reise Sabbatical geschafft hat, ist tatsächlich der Bestseller „Die geilste Lücke im Lebenslauf“* von Nick Martin.

Meiner Erfahrung nach spalten Reiseberichte von Weltenbummlern gerne mal die Leserschaft in begeisterte und genervte Gemüter. Ich weiß zwar nicht, zu welchem Teil der Leserschaft du dich zählen würdest, aber ich lese gerne ab und zu mal einen guten (!) Reisebericht. Vor allem natürlich jetzt in Vorbereitung auf mein eigenes Sabbatical 2023, um ein bisschen Inspiration zu sammeln und um das Fernweh herauszukitzeln.

Die Geschichte von Nick ist auf jeden Fall sehr spannend, denn aus einem geplanten Jahr Weltreise wurden ganz schnell auf einmal sechs Jahre und das verdeutlicht sehr schön, wie das Leben so spielen kann, wenn man sich erst einmal für eine Auszeit entschieden hat.

Nick war vor seiner Weltreise nach eigenen Angaben im typischen Angestellten-Hamsterrad gefangen, ging Montag bis Freitag brav seiner Arbeit nach, versuchte sich davon am Wochenende in Eile zu erholen und schon ging es wieder von vorne los. Nach einem dreiwöchigen Australien-Urlaub, mit dem er gleichzeitig dem tristen Winter in Deutschland entflohen ist, fiel ihm die Rückkehr in den Arbeitsalltag so schwer, dass er schließlich kurzerhand beschloss, seinen Vorgesetzten nach einem Sabbatical zu fragen. Trotz schriftlicher Begründung lehnte dieser aber Nicks Bitte um eine berufliche Auszeit ab. Begründung: Nick galt als unverzichtbarer Mitarbeiter, auf den das Unternehmen keinesfalls verzichten könne.

Bis in jede Faser seines Körpers von der Idee einer Weltreise überzeugt, kündigt Nick sofort im Anschluss und unter Tränen seinen Job, der über die vergangenen Jahre seinen Alltag bestimmt hatte.

Kleiner Reminder an alle Vorgesetzten: wer gute und angeblich unverzichtbare Mitarbeiter*innen wertschätzen und behalten möchte, sollte ihnen gerade deswegen den Wunsch nach einer beruflichen Auszeit ermöglichen. Merken!

Nicks Weltreise beginnt schließlich kurze Zeit später in Mexiko und von da aus treibt es ihn um den ganzen Globus. Mit sympathischem Erzählstil, Spannung und Witz berichtet er in seinem Buch von sämtlichen Abenteuer, atemberaubenden, aber auch skurrilen Moment seiner Weltreise. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so dass man immer wieder schnell ins Geschehen einsteigen kann.

Wer also noch etwas Inspiration in Form eines Reiseberichts braucht, wird in “Die geilste Lücke im Lebenslauf”* definitiv fündig werden!

Jetzt bist du dran! Hast du selbst einen richtig guten Buchtipp für die Vorbereitung auf ein Sabbatical? Dann teile es gerne in den Kommentaren!

* Diese Links sind sog. Affiliate Links, das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über einen dieser Links bestellst. Für dich bleibt der Preis gleich, egal ob du über diesen Link bestellst oder woanders. Für deine Unterstützung danke ich dir sehr!

Sylkes Sabbatical Story: „Wenn die Entscheidung klar ist, gibt es kein Hindernis mehr!“

Willkommen zur zweiten Sabbatical Story im Podcast!

In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert haben oder den Vertrag schon in der Tasche haben, zu ihrem ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Ein Sabbatical Erfahrungsbericht sozusagen.

Meine heutige Gästin ist Sylke aus Berlin. Als Schuldirektorin hat sie die Entscheidung für ein Sabbatical lange mit sich herum getragen, ehe sie den Mut und die innere Überzeugung gefunden hat, den entsprechenden Antrag einzureichen. Wir sprechen über ihren Weg dorthin, was sie Lehrer*innen mit auf den Weg geben will, die sich für eine berufliche Auszeit interessieren und was Sylke für ihre einjährige Auszeit ab Sommer 2022 plant.

Hör dir die Podcastfolge an und lass dich inspirieren:

Wir sprechen im Podcast kurz über das Finanz Mentoring von Madame Moneypenny aka Natascha Wegelin. Mehr dazu erfährst du hier: https://madamemoneypenny.de/mentoring/

Du willst Sylke kontaktieren und dich mit ihr austauschen? Dann schreibe ihr eine Email an sylke.rohloff@web.de

Du willst auch einmal im Podcast von deiner persönlichen Sabbatical Story erzählen? Dann schreib mir doch gerne an hallo@ichmussmalraus.de und dem Betreff „Sabbatical Story“. Ich freue mich auf deine Geschichte!

5 Sabbatical Glaubenssätze, die du ab sofort hinter dir lassen kannst

Als ich anfangen habe, mich mit einem Sabbatical als Möglichkeit für eine berufliche Auszeit zu beschäftigen, sind mir natürlich auch sofort ein paar Sätze eingefallen, warum das Ganze sowieso nichts wird und vor allem nichts für mich ist.

Heute weiß ich, dass es sich hierbei eigentlich nur um negative Glaubenssätze handelte und sie auf keinen Fall der Wahrheit entsprechen müssen. Für den Fall, dass auch dich diese negativen Gedanken, Zweifel und Unsicherheiten zu Beginn plagen, habe ich dir heute mal 5 der typischen Sabbatical Glaubenssätze mitgebracht und vor allem, wie du dich ab sofort von ihnen lösen und endgültig verabschieden kannst.

Du hörst lieber zu statt selbst zu lesen? Dann hör dir die Podcastfolge zum Blogbeitrag:

Was sind eigentlich Glaubenssätze?

Zu Beginn möchte ich dir den Begriff „Glaubenssatz“ erst einmal erläutern – für den Fall, dass du dich bisher noch nicht so intensiv mit ihnen beschäftigt hast.

Glaubenssätze sind nichts anderes, als tiefe, innere Überzeugungen, die wir so mit uns herumtragen. Das können positive Überzeugungen sein, wie z. B. “Ich bin sehr sportlich” oder auch “Neue Bekanntschaften zu machen, fällt mir leicht”. Glaubenssätze können aber auch negative Überzeugungen sein, wie z. B. “Ich bin total unsportlich” oder “Ich bin nicht gut darin, neue Bekanntschaften zu machen”. Und schon wenn du diese beiden unterschiedlichen Varianten liest, positiv und negativ, fällt dir vielleicht schon auf, wie unterschiedlich sie sich auf dich und dein Befinden auswirken. Stimmst du eher dem positiven oder eher dem negativen Glaubenssatz zu?

Glaubenssätze jeglicher Art, positive wie negative, kommen durch unsere eigenen Erfahrungen zustande. So führen positive Erfahrungen und Verknüpfungen in unserem Gehirn eben oft zu positiven Glaubenssätzen und negative Erlebnisse festigen sich als negative Überzeugungen.

Dazu kommt, dass wir als Kind vor allem viele “Weisheiten” (mehr oder weniger…) von unserem unmittelbaren Umfeld (Eltern, Großeltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen und andere Bezugspersonen) übernehmen, vielleicht sogar auch die Glaubenssätze von ihnen.

Leider schleppen die meisten von uns einen ganzen Batzen an negativen Glaubenssätzen mit uns herum, ohne dass wir uns ihrer Präsenz bewusst sind. Das Problem daran ist, dass diese negativen Überzeugungen uns mit Angst, Unsicherheiten und Zweifel zurücklassen, uns also entsprechend handeln lassen bzw. hindern sie uns daran, überhaupt ins Handeln zu kommen.

Genau so gibt es beim Thema Sabbatical immer wieder Vorbehalte und Glaubenssätze, die viele davon abhalten, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Das Ergebnis? Sie gehen gar nicht erst los und nehmen die Chancen, die sich ihnen bieten überhaupt nicht wahr!

Und das darf sich ab sofort ändern!

Glaubenssatz #1 – „Ein Sabbatical zu machen bedeutet, eine Weltreise oder zumindest eine längere Reise zu unternehmen!

Diese allgemeine Überzeugung scheint weit verbreitet zu sein, denn auch ich wurde sofort nach Bekanntgabe meiner beruflichen Auszeit gefragt “Wo solls denn hingehen in deinem Sabbatical? Machst du eine Weltreise?”. Meine Antwort lautete stets: „Ich werde auch verreisen, aber nicht nur!“.

Es ist natürlich Quatsch anzunehmen, dass ein Sabbatical ausschließlich dazu da ist, um auf eine Weltreise zu gehen. Ich sage immer gerne: ein Sabbatical kann mehr sein als nur ein langer, teurer Urlaub 😉

Nur weil sehr viele Menschen ihre berufliche Auszeit mit Reisen verbringen, musst du das nicht auch tun. Und du musst ein Sabbatical schon gar nicht für dich abschreiben, wenn du nicht verreisen willst!

Stattdessen solltest du dir bewusst machen: du allein bestimmst darüber, wie du deine Auszeit verbringen möchtest. Mach dir daher zu Beginn deiner Sabbatical Planung klar, was du für dich brauchst, was du machen willst. Die Planung deiner beruflichen Auszeit beginnt daher ganz bei dir und deinen Bedürfnissen. Lass dich nicht stressen von den Erwartungen anderer Menschen und der allseits bekannten FOMO (Fear of missing out, dt. die Angst, etwas zu verpassen). You do you, that’s it.

Glaubenssatz #2 – „Ein Sabbatical ist nur was für risikofreudige Abenteurer und Draufgänger.“

Zugegeben: diese Überzeugung schließt ein bisschen an an Glaubenssatz #1 an, oder? Aber ich wiederhole es gerne noch mal: du musst keine riesigen Abenteuer planen in deiner Auszeit!

Aber wenn wir uns diesen Glaubenssatz mal genauer anschauen, bringt er auch noch eine andere Überzeugung mit sich: nämlich den Zweifel daran, ob man selbst so abenteuerlustig ist, ein Sabbatical einzulegen. Fühlst du es?

Mich haben am Anfang dieser Idee so Sätze verfolgt wie „Das ist nichts für dich! Das traust du dich eh nicht!“ und andere. Ich hatte schlichtweg Angst vor diesem Schritt, raus aus dem sicheren Alltagstrott. Jammern ist immer einfach, Veränderung immer schwer.

Dabei besteht in vielerlei Hinsicht heutzutage überhaupt kein Risiko mehr, mit Hilfe eines Sabbatical Modells, also eines Arbeitszeitmodells, eine berufliche Auszeit umzusetzen. Ein Sabbatical ist sogar relativ safe, also genau das Richtige für Sicherheitsbedürftige wie ich es bin und du vielleicht auch. Denn immerhin triffst du mit deinem Arbeitgeber ja bewusst die Vereinbarung, nach deiner Auszeit wieder in den Job zurückzukehren. Das verschafft nicht nur deinem Arbeitgeber die Versicherung, dass er dich als Mitarbeiter*in nicht verliert und es verschafft DIR die Sicherheit, dass du deinen Job und damit deine Haupteinnahmequelle nicht verlierst. Sicherer geht’s doch kaum, oder?

Also, glaubst du immer noch, dass ein Sabbatical nur was für risikofreudige Abenteurer ist oder ob es auch etwas für dich sein kann?

Glaubenssatz #3 – „Die weltweite Lage ist mir aktuell zu unsicher, also ist es unsinnig jetzt ein Sabbatical zu planen.“

Die Corona-Pandemie hat unsere Welt und unseren Alltag gehörig durcheinander gebracht und auch heute, im November 2021 ist unser Leben von sämtlichen Maßnahmen und Regelungen eingeschränkt. Natürlich hat es im Frühjahr 2020 und seitdem auch zahlreiche Sabbatical-Anwärter getroffen: sie konnten ihre Reise nicht antreten, vielleicht drohte sogar auf einmal der Jobverlust. Corona hat viele (Reise-) Pläne völlig zunichte gemacht!

Hat das jemand kommen sehen? Natürlich nicht. Können wir ausschließen, dass so etwas in den nächsten Jahren nicht noch einmal geschieht? Natürlich nicht.

Et kütt, wie et kütt sacht der Kölner so schön und so ist es!

Ganz ehrlich: es kann immer was schiefgehen, immer was passieren und dazwischen kommen, ob es nun eine Pandemie ist oder eine Krankheit oder irgendein anderes einschneidendes Lebensereignis.

Wie so oft im Leben heißt es dann, sich darauf zu konzentrieren, was wir selbst ändern und kontrollieren können. Du kannst manche Umstände bei deiner Sabbatical Planung bewusst beeinflussen, wie z. B. welchen Zeitraum du dir dafür aussuchst, wie lange deine Auszeit andauern soll oder natürlich, was du unternehmen möchtest.

Andere Einflüsse, wie eine Pandemie oder irgendeine andere (globale oder regionale) Katastrophe, kannst du nicht vorhersehen oder beeinflussen. Also verabschiede dich von dem Gedanken, dass du alle Details vorab planen kannst. 

Sei dir stattdessen sicher: sollte etwas deinen Plan durchkreuzen, wirst du trotzdem eine Lösung finden. Ich glaube daran, dass DU das kannst. Daraus besteht doch schließlich das Leben, oder? Finde Lösungen, handele proaktiv und konzentriere dich auf das, worauf du einen Einfluss hast. Alles andere kommt eben wie es kommt.

Glaubenssatz #4 – „Ein Sabbatical ist teuer.“ oder „Ein Sabbatical kann ich mir nicht leisten.“

Auch dieser Glaubenssatz bezieht sich im Grunde darauf, dass viele Menschen mit einem Sabbatical eine längere Reise oder gar eine Weltreise verbinden.

Aber auch andere Faktoren spielen beim Thema Kosten und Finanzierung eine Rolle: z. B. der Gedanke daran, dass du je nach Arbeitszeitmodell zwar recht hohe Ausgaben hast, z. B. durchs Reisen oder weil du in deiner Auszeit an einem Coaching teilnehmen möchtest, aber ggf. nur ein reduziertes oder sogar gar kein Gehalt bekommst.

Um dir hiervor die Angst zu nehmen, möchte ich dir erst einmal sagen, dass du den Faktor Kosten super vorab planen kannst! Es lohnt sich, hier wirklich genau hinzusehen und im Voraus zu planen, vor allem auch rechtzeitig. Das fängt schon dabei an, dich für das passende Sabbatical Modell zu entscheiden: frag dich, ob du während deiner Auszeit auf Einkommen verzichten kannst oder nicht.

Zusätzlich hängen die Kosten natürlich davon ab, was du eigentlich vorhast in deinem Sabbatical. Wenn du weißt, wo der Schuh drückt und was du machen möchtest, planst du eben auch die Kosten realistisch vorab. Du merkst also schon, ein Sabbatical muss nicht zwangsläufig teuer sein. DU hast es ja in der Hand: nirgendwo steht geschrieben, wie viel Geld du für deine Auszeit ausgeben musst!

Mehr zum Thema Kosten eines Sabbaticals und wie du dir diese easy leisten kannst, findest ebenfalls hier auf dem Blog.

Glaubenssatz #5 – „Ein Sabbatical ist nur was für Singles.“ oder auch „Es ist schwer, als Paar ein Sabbatical ermöglicht zu bekommen.“

Dieser Glaubenssatz beschäftigt wahrscheinlich alle Paare da draußen bzw. dich, wenn du in einer Beziehung bist und über eine Auszeit für dich nachdenkst.

Es ist natürlich rational betrachtet völliger Unsinn, dass nur Singles ein Sabbatical ohne Probleme planen können. Als Gegenargument könntest du hier anführen “Alleine verreisen ist blöd, also mache ich alleine kein Sabbatical.“ Merkste?

Im Prinzip kannst du diese beiden Glaubenssätze wie folgt auflösen: Zum Einen kannst du natürlich auch allein ein Sabbatical machen, einfach nur für dich! Das tue ich übrigens auch, obwohl ich verheiratet bin. Der Grund ist, dass ich mir selbst als individueller Mensch ein paar Lebensträume verwirklichen will, die absolut und ganz allein meine Lebensträume sind. Zum anderen können Paare bestmöglich versuchen, eine gemeinsame Auszeit organisiert zu bekommen, auch wenn sie unterschiedliche Arbeitgeber haben.

In beiden Fällen ist die Kommunikation das A und O. Sprich rechtzeitig mit deinem Partner/deiner Partnerin über deinen Traum von einer Auszeit. Besprecht die Möglichkeiten. Vielleicht findet ihr sogar auch einen Zwischenweg: Zeit für sich selbst und Zeit für gemeinsame Unternehmungen.

Fazit:

Bei allen Zweifeln, Unsicherheiten und Ängsten, die dich bisher von der Planung deines Sabbaticals in Form von negativen Glaubenssätzen zurückgehalten haben, gilt: du kannst sie hinter dir lassen.

  1. Tu, was du tun willst und löse dich von dem Glauben, dass ein Sabbatical aus einer langen, teuren Reise bestehen muss.
  2. Sei mutig und wage den Schritt in die berufliche Auszeit, denn du wirst nicht tief fallen können. Du hast ja vor, in deinen Job zurückzukehren.
  3. Befreie dich von der Vorstellung, dass du alle kleinen und großen Katastrophen vorhersehen kannst und denke stets lösungsorieniert, nicht problemorientiert.
  4. Plane deine Auszeit und was sie insgesamt kosten soll rechtzeitig und realistisch.
  5. Sprich mit deinem Partner/deiner Partnerin über deinen Traum vom Sabbatical. Kommuniziere, ob du allein unterwegs sein willst oder ob ihr etwas zusammen unternehmen möchtet.

Dir fallen noch weitere (negative) Glaubenssätze zum Thema Sabbatical ein? Dann schreib sie mir doch gerne in Form eines Kommentars oder per Email an hallo@ichmussmalraus.de.

Wenn du jetzt Lust hast, mit der Planung deiner ganz persönlichen achtsamen Auszeit loszulegen, dann sichere dir die kostenlose Teilnahme am GRATIS MINI KURS „Dein Weg ins Sabbatical“ und melde dich kostenlos dafür an.

Monis Sabbatical Story: „Ich wäre bereit gewesen für die Kündigung!“

Willkommen zur allerersten Sabbatical Story im Podcast!

In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert haben oder den Vertrag schon in der Tasche haben, zu ihrem ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Ein Sabbatical Erfahrungsbericht sozusagen.

Endlich erwartet dich nun meine allererste Gästin im Ich muss mal raus Podcast: Moni ist ebenfalls Sabbatical Expertin und informiert auf ihrem liebevoll gestalteten Instagram Account @sabbaticalfemales vor allem über die Themen Alleine reisen als Frau sowie Fernreisen. Dabei teilt sie unglaublich viele inspirierende und hilfreiche Tipps, also schau unbedingt einmal bei ihr vorbei, wenn dich das näher interessiert!

In diesem Interview quatschen wir über ihre Beweggründe, eine Auszeit einzulegen, über die Macht des Prinzips “Einfach loslegen” und über eines von Monis Lieblingsthemen: das Alleinereisen. Viel Spaß beim Anhören!

Du willst auch einmal im Podcast von deiner persönlichen Sabbatical Story erzählen? Dann schreib mir doch gerne an hallo@ichmussmalraus.de und dem Betreff „Sabbatical Story“. Ich freue mich auf deine Geschichte!

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