Wie gelingt die Rückkehr nach einer längeren Reise? – Interview mit Autorin und Journalistin Uta Nabert

Die meisten Reiseberichte enden wie Hollywood-Romanzen: die Helden kehren zurück nach Hause und lebten ein glückliches Leben bis ans Ende ihrer Tage – oder nicht?

Uta-Caecilia Nabert hat ein Buch darüber geschrieben, worüber niemand gerne spricht: wie fühlen sich Weltenbummler nach ihrem großen Abenteuer? Welchen Herausforderungen müssen sie sich nach ihrer Auszeit stellen und wie kann die Rückkehr in den Alltag, die Rückkehr nach Deutschland gelingen?

Darüber sprechen ich mit Uta Nabert in dieser Podcastepisode:

Utas Buch „Wieder da und doch nicht hier: Weltenbummler und ihr Leben nach der Reise“ findest du HIER.

Mehr über Uta Nabert

Uta ist Autorin, Journalistin und Abenteurerin. So ist sie selbst viele Jahre lang gereist und lebte längere Zeit unter anderem in Neuseeland und Kanada. Vor allem Neuseeland hat es ihr angetan und ihr Herz im Sturm erobert.

Neuseeland: So glücklich wie zuletzt in der Kindheit! Noch heute vermisst Uta Nabert das Meer (Foto: privat)

Als sie selbst nach dieser langen Auszeit nach Deutschland zurück kehrte, sehnte sie sich nach einem Austausch mit Menschen, die dieselbe Erfahrung gemacht hatten: Um die Welt zu reisen, ist ein Abenteuer, nach Hause zu kommen eine Herausforderung.

Schließlich kontaktierte sie andere Weltenbummler*innen und befragte sie zu ihren Erfahrungen.

In ihrem Buch „Wieder da und doch nicht hier“ hat sie all diese Erfahrungen nun zu Papier gebracht und bietet damit anderen Heimkehrern einen hilfreichen Leitfaden, ein Auffangnetz, damit ihre Rückkehr nach Deutschland und in den Alltag gelingen kann.

Wenn du mehr über Uta erfahren möchtest, schau unbedingt auf ihrer Webseite ohwieschoenistkanada.com vorbei!

Und jetzt du!

Hast du selbst schon die Erfahrung gemacht, nach einer längeren Auszeit und/oder Reise zurück im Alltag anzukommen? Wie ist es dir dabei ergangen, fiel dir die Rückkehr nach Deutschland leicht?

Lass es mich wissen und hinterlasse ein Kommentar!

Du hast ein Growth Mindset! – So nutzt du es für die Verwirklichung deines Sabbaticals

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Growth Mindset – deinem Wachstumsdenken!

Wenn du jetzt nur Bahnhof verstehst und mehr darüber erfahren möchtest, warum ich mir sicher bin, dass DU bereits ein Growth Mindset besitzt und wie du es vor allem für dich und dein Sabbatical nutzen kannst, dann hör dir diese Podcastfolge an:

Erwähnte Links in der Episode:

TED-Talk von Carol Dweck “The power of believing that you can improve”

Buch von Carol Dweck “Mindset: Changing the way you think to fulfill your potential”*

*Dieser Link ist ein sog. Affiliate Link, das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Links bestellst. Für dich bleibt der Preis gleich, egal ob du über diesen Link bestellst oder woanders. Für deine Unterstützung danke ich dir sehr!

Dranbleiben am Sabbatical – 3 wertvolle Tipps, wie du es wirklich durchziehst

Ich bekomme hin und wieder die Frage gestellt “Bea, wie schaffe ich es, am Sabbatical dranzubleiben und es wirklich durchzuziehen?”

Deshalb möchte ich mit dir über das Thema DRANBLEIBEN sprechen, Dranbleiben an der Verwirklichung deines Sabbaticals!

Ich gebe dir dazu 3 wertvolle Tipps mit auf den Weg, die es dir leicht machen, dein Sabbatical nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn der Weg dorthin manchmal ganz schön weit ist.

Du sperrst lieber die Sabbatical-Hasen-Lauscher auf statt zu lesen? Dann hör dir die Podcastfolge zu diesem Blogpost an:

Heute widmen wir uns einer weiteren Herausforderung auf der laaangen langen Liste der Herausforderungen bei der Sabbatical Planung, nämlich dem Thema DRANBLEIBEN! 

Dranbleiben am Sabbatical, Dranbleiben an der Planung, Dranbleiben am Umsetzen, Dranbleiben bis der erste Tag deiner Auszeit gekommen ist und darüber hinaus natürlich!

Warum fällt das Dranbleiben am Sabbatical so schwer?

Ich bekomme immer mal wieder Fragen wie “Bea, wie schaffe ich es, an der Planung meiner Auszeit dranzubleiben?!“ und ich könnte jetzt sagen “Einfach machen!” und das wars, aber ich verstehe diese Frage durchaus und weiß was dahinter steckt. Ein Sabbatical ist im Normalfall kein Husch-Husch-Ding. Der ganze Prozess von der Idee an eine Auszeit über den unterschriebenen Vertrag bis hin zum Sabbatical selbst wird sich wahrscheinlich über mehrere Woche, sicherlich auch mehrere Monate und manchmal auch über mehrere Jahre hinweg hinziehen.

Ich bin eine von den Ausdauernden, denn zwischen meinem Antrag für ein Sabbatical und dem Ende meiner Freistellung liegen sage und schreibe knapp 4 ½ Jahre, reine „Wartezeit“ für mein Sabbatical 3 Jahre.

Das ist’n Kracher oder? Aber für mich ist alles gut, ich wollte es so, ich habe nämlich dank Teilzeitmodell die Möglichkeit 3 Jahre für meine 9-monatige Auszeit anzusparen. Aber 4 ½ Jahre, lass dir das mal auf der Zunge zergehen…

Da kann man schon mal den Fokus, die Motivation, den Optimismus verlieren, oder? Vor allem wenn zwischendurch so ‘ne Pandemie ihren großen Auftritt feiert…und ab und zu fällt das Dranbleiben am Sabbatical einfach schwer.

Und daher schauen wir nun gemeinsam, wie schaffst DU es, über einen längeren Zeitraum dranzubleiben und ich gebe dir ganz konkrete Tipps an die Hand, die du einfach umsetzen kannst.

Was dahinter steckt

Zuerst einmal müssen wir verstehen, dass hinter der Befürchtung “Ich weiß nicht, ob und wie ich dranbleiben kann an meinem Ziel Sabbatical” eigentlich die Angst vor dem Misserfolg steckt. Nicht Misserfolg im Sinne von “Mein Chef sagt nein und ich kann kein Sabbatical machen” sondern Misserfolg im Sinne von “Ich hab’s mir vorgenommen und dann doch nicht durchgezogen. Ich bin doch nicht drangeblieben.“

Daher möchte ich dir einen Satz mit auf den Weg geben, der mir so richtig die Augen geöffnet hat:

Das Gegenteil von Erfolg ist nicht der Misserfolg. Das Gegenteil von Erfolg ist das Nichtanfangen.

Lies den Satz gleich noch einmal!!

Wat soll datnun bedeuten?!

Na ganz klar: wenn du losgehst und deine ersten Schritte in Richtung Sabbatical läufst, bist du schon auf Erfolgskurs. Du kannst nichts verlieren, du kannst nicht scheitern. Du kannst nur gewinnen, nämlich Erfahrungen.

Dranbleiben! – auch wenn es mal schwer fällt

Dranbleiben am Sabbatical – Tipp #1: Kenne dein Warum

Dein Warum ist dein Antrieb, deine Motivation, deine Schubkraft, um all die Herausforderungen, die auf dem Weg zum Sabbatical vor dir liegen, mit Schwung nehmen zu können.

Deswegen ist dies für mich auch der 1. Schritt der Sabbatical Planung. Wenn du wissen wilst, wie die drei ersten und wichtigsten Schritte der Sabbatical Planung aussehen, ist mein Mini Kurs genau das Richtige für dich:

Dein Sabbatical beginnt immer bei dir. Du interessierst dich ja wahrscheinlich nicht für das Thema, weil irgendeine Monika aus der Finanzabteilung gesagt hat “Hey, so’n Sabbatical, dass ist der neueste Shit, das musst du mal machen!”. Der Wunsch, das Bedürfnis nach einer Auszeit kommt aus DIR heraus. Sonst wärst du nicht hier und würdest das hier gerade lesen.

Nur du kennst dein Warum! Dein Warum erzählt dir ja keine:r von deinen, Schnarchnasen-Kolleg:innen, die sagen “Meine Träume lebe ich später, hab doch nur noch 25 Jahre bis zur Rente!”. Auf solche 9to5 Schnarchnasen wollen wir nicht hören.

Dein Warum für diese Auszeit kennst nur du! Also geh diese Extrameile und schau dorthin, schau, was du tun willst in deiner Auszeit und welche Bedürfnisse du hast, also WARUM du dieses Sabbatical willst.

Es lohnt sich, das kannst du mir glauben. Es fühlt sich befreiend und harmonisch an, ganz bei dir und deinem inneren Warum zu sein. Man nennt das auch intrinsische Motivation, also eine Motivation für etwas, die deinem tiefsten Inneren entspricht.

Also Dranbleiben-Tipp Nr. 1: mach ein Checkin, dass der Wunsch nach einem Sabbatical auch wirklich von dir kommt und kenne dein Warum. Schreib es dir auf, schau es dir immer wieder an, verinnerliche es.

Dranbleiben am Sabbaticl – Tipp #2: Schärfe deinen Fokus

Du kennst das bestimmt, wenn du dir etwas Neues vorgenommen hast, dann bist du ganz am Anfang erst mal FEUER UND FLAMME dafür! Ach ja, all diese SHINY NEW OBJECTS 🤩.

Ich kenne das. Ich entdecke ständig irgendwas Neues und recherchiere stundenlang danach, lese mich ein, will es haben, will es umsetzen! Und dann kickt der übliche Alltag rein und ich verliere nach und nach den Fokus und auf einmal denke ich mir “Och ja,… du wolltest doch eigentlich mal die neue Ernährungsweise probieren. Naja, egal…“

Tja, dann ich hab ganz einfach den Fokus verloren. Das ist auch völlig normal, schließlich kennt wohl kaum jemand von uns noch das Gefühl, nichts zu tun zu haben, ja sogar Langeweile zu haben! Wir sind ständig äußeren Reizen ausgesetzt. Wir fühlen uns im Alltag oft fremdbestimmt, haben dies zu tun und jenes zu erledigen. Es ist also völlig normal, dass wir einfach auch mal den Fokus für Themen verlieren, die gerade nicht so dringend sind.

Schärfe deinen Fokus und lenke ihn auf das, was dir wichtig ist!

Jetzt ist aber natürlich die Frage, wie bekommen wir den Fokus auf das gelenkt, was wir wollen?!

Mein Tipp dazu ist: indem wir eine neue Routine einführen, die es uns ermöglicht, den Fokus aufrecht zu erhalten. So eine Routine kannst du beliebig auf dich und deine Bedürfnisse anpassen, ganz so, wie es für dich und deinen Alltag passt.

Damit dir das Dranbleiben am Sabbatical leichter fällt, kannst du es dir zum Beispiel zur Gewohnheit machen, dir Zeit für dein Sabbatical zu nehmen.

  • Zeit, in der du zum Beispiel ganz bewusst nach einem Land recherchierst, in das du reisen willst
  • Zeit, in der du dir einfach mal eine Liste machst mit allen Dingen, die du im Sabbatical erleben willst
  • Zeit, in der du dich in arbeitsrechtliche Aspekte der Sabbatical Planung einliest
  • Zeit, in der du dir Dokus über Menschen ansiehst, die ähnliches gemacht haben, was du vorhast, z. B. Reisen
  • Zeit, in der du dich also ganz bewusst auf das Thema Sabbatical fokussierst

Plane dir also regelmäßig Zeit ein, in der du dich NUR mit der Sabbatical Planung beschäftigst, mach ein Date mit deinem Sabbatical aus.

Du willst eine schöne Beziehung zu deinem Sabbatical aufbauen, also behandle dein Sabbatical auch liebevoll und schenk ihm die nötige Aufmerksamkeit! Deinem Partner/deiner Partnerin sagst du ja auch nicht “Puh, ich wollte eigentlich mal wieder Zeit mit dir verbringen, aber ich hatte keine Zeit”.

„KEINE ZEIT“ ist eine Ausrede für „Es war nicht meine Priorität.“

Merk dir diesen Satz!

Das kannst du dir fürs Leben merken. “Keine Zeit” gibt es nicht. Alle Menschen auf diesem Planeten haben 24h an 7 Tagen der Woche Zeit. ALLE. Wenn du dich also das nächste Mal erwischst, wie du sagst “Ich hatte keine Zeit”, korrigierst du bitte ab sofort und sagst “Ich meine, es war keine Priorität für mich”.

DAS ist ehrlich und wahr, keine Zeit ist ne faule Ausrede.

Hör auf, deinem Sabbatical so zwischen Tür und Angel zu begegnen, dann landest du wieder bei “Ach, ich wollte doch eigentlich noch…”. Mach es dir und deinem Sabbatical richtig schön gemütlich, triff dich regelmäßig mit ihm, 1 mal die Woche, 1 mal alle zwei Wochen, was immer für dich passt. Auf diesem Wege erhältst du deinen Wunsch nach einem Sabbatical am Leben, du verlierst nicht den Anschluss und somit auch nicht den Fokus.

Du kannst dir auch von Date zu Date immer wieder selbst Hausaufgaben geben, z. B. wenn du dich an einer Checkliste für die Reisevorbereitung orientierst. Das kann eine Hausaufgabe sein wie “Bis zum nächsten Sabbatical Date in 2 Wochen will ich mich über das Projekt in Mexiko informieren und entscheiden, ob ich mich dort anmelde oder nicht” ODER “Bis zum nächsten Sabbatical Date will ich einen Termin beim Bürgeramt ausgemacht haben, um meinen Reisepass zu erneuern”. Whatever it is: mach es verbindlich und checke regelmäßig ein, ob du noch auf Kurs bist, z. B. mit einem Sabbatical Date!

Dranbleiben am Sabbatical – Tipp #3: Visualisiere deine Auszeit

Hast du dir schon einmal in einem Tagtraum ausgemalt, wie dein Sabbatical aussehen und sein wird? Was du unternehmen willst? Und wie du dich dabei fühlen willst?

Meditationen, z. B. in Form von Traumreisen und Visualisierungen können dir dabei helfen, dich emotional mit deinem Sabbatical zu verbinden. Du stellst dir für einige Minuten vor, du wärst schon im Sabbatical, du wärst schon da, wo du hin möchtest. Stell dir vor, wie du einem Menschen, der dir sehr nah steht, eine WhatsApp Nachricht schickst und was du da reinschreibst – so als wärst du JETZT gerade da!

Du findest auf Youtube unzählige Videos zu geführten Meditationen und Visualisierungen. Schau einfach mal, ob du etwas Passendes für dich findest.

Journaln und Manifestieren kannst du ebenfalls nutzen, um dein Sabbatical zu visualisieren. Dabei schaffst du dir eine Schreibroutine, in der du im Präsens formulierst, wie du an deinem Ziel bereits angekommen bist. Da ich ein Elefanten-Fangirl bin, manifestiere ich zum Beispiel regelmäßig folgenden Satz:

“Ich verbringe 4 aufregende Wochen in einem Elefantenprojekt in Namibia, lerne dabei tolle neue Menschen kennen und reise im Anschluss noch eine Woche an der Atlantikküste Namibias entlang”

Formuliere die Dinge, die du im Sabbatical unternehmen willst so, als wärst du gerade dabei und mittendrin!

Verbinde dich emotional mit deinem Sabbatical, z. B. mit einem Visionboard

Du kannst dir auch ein Visionboard basteln, ganz speziell nur für dein Sabbatical! Dazu suchst du dir aus Zeitschriften, Katalogen oder aus dem Internet, z. B. von Pinterest, Bilder aus, die du mit deinen Sabbatical Unternehmungen verbindest. Daraus stellst du ein Visionboard zusammen und hängst es dort in deiner Wohnung oder in deinem Haus auf, wo du es jeden Tag mehrfach siehst. Du musst gar nicht jeden Tag davor stehen und meditieren, du kannst darauf Vertrauen, dass dein Unterbewusstsein schon regelmäßig registriert, was dort auf den Bildern zu sehen ist.

Wenn du dein Sabbatical in Bilder gießt, kannst du dir richtig vorstellen, wie es sich anfühlt, all das zu erleben, was du dir vornimmst zu erleben! DIESES Gefühl wird dir beim Dranbleiben am Sabbatical helfen!

Wenn dir das alles zu spirituell ist, möchte ich dich trotzdem dazu ermutigen, es einfach mal auszuprobieren, vor allem dann, wenn der Job mal wieder so richtig richtig anstrengend ist und du dich einfach nur wegbeamen willst. Du kannst aber zum Visualisieren auch einfach mit jemandem über deine Auszeit sprechen. Erzähle, was du vorhast, was du machen möchtest und warum, was du dir davon erhoffst. Über das Sabbatical zu reden, macht dein Vorhaben realer und greifbarer. Es macht einen großen Unterschied, ob du nur über etwas nachdenkst oder es aussprichst. Außerdem bekommst du vielleicht sogar noch Tipps oder Denkanstöße, die dir weiterhelfen, wenn du mit anderen über dein Sabbatical sprichst.

Dranbleiben am Sabbatical – Fazit

Du weißt nun: es ist völlig normal auf dem teilweise doch recht langen Weg ins Sabbatical den Fokus auf die berufliche Auszeit zu verlieren. Das ist ok, du bist damit nicht allein!

ABER wir können auch aktiv etwas tun, damit uns das Dranbleiben am Sabbatical, an der Verwirklichung dieses Traums, leichter fällt.

Dranbleiben am Sabbatical – Tipp Nr. 1: Kenne dein Warum

Die Planung deines Sabbaticals beginnt ganz bei dir. Dein Warum ist dein Antrieb, dein Motivator, deine Schubkraft, die dir den Schwung für alle weiteren Hürden gibt.

Dranbleiben am Sabbatical – Tipp Nr. 2: Schärfe deinen Fokus

Mach dein Sabbatical zu einem Thema mit hoher Priorität! Schaff dir ein regelmäßiges Date mit deinem Sabbatical. Fokussiere dich auf die Schritte, die du nach und nach gehst, um am Ziel anzukommen.

Dranbleiben am Sabbatical – Tipp Nr. 3: Visualisiere deine Auszeit

Nutze die Macht der Emotionen und verknüpfe dein Ziel, dein Sabbatical, mit starken Emotionen! Dabei helfen Tools wie ein Visionboard oder Journaln oder auch Meditationen und Visualisierungen, um dich regelmäßig mit deinem Traum von einer Auszeit zu verbinden. Rede zumindest mit einer Vertrauensperson darüber, um aus dem Gedanken nun Taten zu machen!

Bleib dran an deinem Traum vom Sabbatical – es lohnt sich!

Selbstliebe heißt, sich selbst zur Priorität zu machen – Interview mit Lena von @selbstliebekompass

Die Entscheidung für ein Sabbatical hat für mich immer auch etwas mit Selbstliebe zu tun. Höchste Zeit also, mir eine Expertin zu diesem Thema in den Podcast zu holen. Zu Gast ist heute Lena von Selbstliebekompass.

Lena ist Expertin für das Thema Selbstliebe und betreibt einen wunderschönen Instagram-Kanal, den ich dir sehr ans Herz lege. Erfahre in dieser Episode, was Selbstliebe ist, wie du sie mehr und mehr in deinen Alltag integrieren kannst und wie du lernen kannst, mehr JA zu dir und NEIN zu anderen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Hör dir das Interview gleich an:

Hier findest du Lenas Blog: Selbstliebekompass

Sichere dir Lenas Workbook für die Jahresreflexion: https://selbstliebekompass.de/workbook/

Wie du mit Selbstwirksamkeit deinen Traum vom Sabbatical verwirklichen kannst

Glaubst du jetzt in diesem Moment daran, dass DU es schaffen kannst, aus eigener Kraft deinen Traum von der beruflichen Auszeit zu verwirklichen? Ich sage dir, du kannst es schaffen! Damit du selbst auch daran glaubst, erzähle ich dir heute wie dir Selbstwirksamkeit dabei helfen kann, was unter dem Begriff überhaupt verstanden wird und wie du Selbstwirksamkeit lernen und stärken kannst.

Du hörst lieber statt zu lesen? Dann hör dir die Podcastfolge zum Blogpost an und erfahre mehr über das Thema Selbstwirksamkeit:

Der Begriff Selbstwirksamkeit ist eng mit dem Thema Glaubenssätze verbunden. Lies dazu gerne noch einmal in den Blogbeitrag über „5 Sabbatical Glaubenssätze, die du ab sofort hinter dir lassen kannst“ rein. Denn letztendlich bestimmen unsere inneren Überzeugungen, also unsere Glaubenssätze, die wir mit uns herumtragen, auch maßgeblich, was wir über uns selbst denken, was wir uns selbst zutrauen und wie wir über unsere eigenen Fähigkeiten denken und fühlen.

Was ist nun also Selbstwirksamkeit?

Selbstwirksamkeit ist nichts anderes als die Überzeugung auch schwierige Herausforderungen und Situationen aus eigener Kraft heraus zu meistern.

UND HELL YES, sich für eine berufliche Auszeit zu entscheiden, kann eine wirkliche Herausforderung sein! Für viele Menschen ist der Schritt der Entscheidung tatsächlich der schwierigste Teil der Sabbatical Planung überhaupt.

Geprägt wurde der Begriff Selbstwirksamkeit vom Psychologen Albert Bandura, der darüber forschte, wie das menschliche Verhalten und Denken durch Lernen und selbstbezogene Überzeugung beeinflusst wird.

Es geht im Prinzip darum, tief im Inneren davon überzeugt zu sein, bevorstehende Aufgaben und Herausforderungen selbst bewältigen zu können. Dabei steckt aber viel mehr dahinter als “Chaka, ich kann alles schaffen!” oder gar „Fake it til you make it!“. Du sollst dir nicht einfach etwas einreden, während alles in deinem Inneren schreit „Oh Gott, was soll das werden!?“. Es geht darum, dass du selbst das Vertrauen in dich hast, diese Herausforderung bewältigen zu können.

Wenn du nicht von deinen eigenen Fähigkeiten überzeugt bist, bedeutet das im Umkehrschluss auch, dass du nicht glaubst, dass du selbst etwas verändern und bewirken kannst. Dann wäre alles, was dir passiert nur Zufall oder das Ergebnis von Entscheidungen anderer Menschen und du selbst handelst nicht aktiv sondern reagierst nur auf das, was dir passiert. Es besteht die Gefahr, dass du in die Opferrolle fällst und jeglichen Mut verlierst, Herausforderungen anzunehmen und an ihnen zu wachsen.

Erlebe deine Selbstwirksamkeit!

Vielleicht hast du dich schon mal so gefühlt, als wärst du allein abhängig von den Entscheidungen anderer Menschen. Es gibt aber sicherlich auch Situationen, an die du dich erinnerst, die bereits durch dein Handeln, durch deine Selbstwirksamkeit entstanden sind. DAS ist Selbstwirksamkeit!

Albert Bandura forschte nun wie gesagt darüber, wie die innere Überzeugung mit dem tatsächlichen Erfolg am Ende zusammenhängt. Er kam dabei zu dem Schluss, dass wir von unserem Erfolg überzeugt sein müssen, um mit einer Sache überhaupt zu beginnen.

Verrückt oder?! Das heißt: wenn wir von Anfang an nicht glauben, dass ein Sabbatical für uns das Richtige ist oder dass wir dass wir selbst uns diese Auszeit ermöglichen können, dann verfolgen wir die Idee auch gar nicht weiter!

Was aber kannst du nun tun, wenn du merkst, dass deine Selbstwirksamkeit ruhig noch etwas wachsen darf?

So lernst bzw. stärkst du Selbstwirksamkeit

Tja, da hat der liebe Albert Bandura sich natürlich etwas einfallen lassen! Die Ergebnisse aus seinen Forschungen hat er als vier Faktoren zusammengefasst, die ich mit dir teilen möchte:

Selbstwirksamkeits-Faktor #1: Tracke deine Erfolgserlebnisse

Wenn du deine Erfolge feierst, die kleinen genauso wie die großen, dann feierst du auch deine Selbstwirksamkeit! Mach dir klar, dass viele deiner Erfolge auf dich und deine Fähigkeiten zurückgehen und tracke, also sammle deine Erfolge.

Das kannst du zum Beispiel in Form eines Erfolgstagebuchs tun. Journaling oder Tagebuchschreiben generell kann ich dir generell ans Herz legen und es erlebt seit einigen Jahren zurecht einen absoluten Boom! Probier es also einfach mal aus! Du sollst dich nicht jeden Tag beweihräuchern – es reicht, wenn du pro Woche 3-5 ein paar Anstriche machst, was du erfolgreich gemeistert hast, ganz aus eigener Kraft.

Um deine Erfolge besser zu visualisieren, kannst du alternativ deine Highlights auch auf Zettel notieren und in ein leeres Marmeladenglas oder Gurkenglas füllen. Wenn du das regelmäßig tust, wird dein Erfolgsglas immer voller. Allein das führt dir vor Augen, wie erfolgreich dein Handeln ist.

Bei Zweifeln und Unsicherheiten kannst du dir immer wieder deine gesammelten Erfolge anschauen, um dir deiner Selbstwirksamkeit wieder bewusst zu werden!

Selbstwirksamkeits-Faktor #2: suche dir Menschen, die bereits erreicht haben, was du dir für dich wünschst

An dieser Stelle muss ich wieder einmal unser digitales Zeitalter loben, denn wenn du dir jetzt denkst “Ist ja super, aber ich kenne niemanden, der schon ein Sabbatical gemacht hat”, dann hast du natürlich im 21. Jahrhundert gute Karten, über sämtliche Kanäle mit Menschen in Kontakt zu kommen, die bereits einen oder mehrere Schritte weiter sind als du! Und an dieser Stelle sei schon mal der Hinweis erlaubt: ich helfe dir gerne weiter, bei sämtlichen Fragen, die dich beschäftigen hinsichtlich Sabbatical!

Mach dir bewusst, dass was ich und andere bereits erreicht haben, auch du schaffen kannst! Wenn du siehst, dass Menschen, die dir ähnlich sind, ein Sabbatical ermöglicht haben, wird es deine Überzeugung befeuern, dass auch du das kannst.

Selbstwirksamkeits-Faktor #3: arbeite mit deinen Emotionen und nutze sie als positive Verstärkung

Wenn du an eine große Herausforderung denkst, sagen wir mal, das berüchtigte Gespräch mit deinem/deiner Vorgesetzten, in dem du ihn oder sie auf eine Auszeit ansprechen willst: wie geht es dir beim Gedanken daran?

Bist du nervös, spürst du weiche Knie, deinen Herzschlag oder das Zittern deiner Hände? Diese Zeichen der Angst oder Nervosität kannst du umwandeln in positive Emotionen und positive Energie. Die körperliche Energie kannst du nutzen, um dich davon zu überzeugen: Ich kann das schaffen!! Sieh deine körperlichen Empfindungen als Zeichen der Motivation!

Du kannst die Energie rauslassen, in dem du zum Beispiel vor dem wichtigen Gespräch deinen Powersong hörst, dazu tanzt und dich in die richtige Energie bringst. Schmeiß dich in die Superman-Pose, hier darf es auch mal heißen “Chaka, ich schaffe das! Ich glaube an mich und meine Fähigkeiten!“

Selbstwirksamkeits-Faktor #4: Unterschätze nicht den Einfluss deines Umfelds

Es gibt den Spruch: Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du dich umgibst. Suche dir also ein Umfeld, analog oder virtuell, das dich unterstützt, das dich anfeuert und an deine Fähigkeiten glaubt!

Moni hat in ihrer Sabbatical Story davon erzählt, wie sie ihrem engsten Umfeld, von dem sie wusste, dass es sie bei der Idee unterstützen würde, von ihrem Sabbatical Traum erzählt hat. Damit hat sie sich (bewusst oder unbewusst) die Bestätigung geholt, diese Herausforderung auch meistern zu können.

Ein negativ eingestelltes Umfeld kann dich runterziehen – ein positives Umfeld kann dich pushen. Wofür entscheidest du dich also?

Das kanns Selbstwirksamkeit nun für dich tun

Also fassen wir zusammen: Selbstwirksamkeit ist die Fähigkeit, an deinen Erfolg, an den Erfolg deiner Handlungen zu glauben! Glaubst du daran, dass DU deinen Traum vom Sabbatical verwirklichen kannst, wird es dir auch gelingen, dann wirst du einen Weg finden. Davon bin ich auf jeden Fall überzeugt! Glaubst du nicht daran, wirst du wahrscheinlich nicht einmal anfangen, deinen Weg zu gehen.

Um Selbstwirksamkeit zu üben, kannst du folgendes tun:

  • Sammle deine Erfolgserlebnisse, feiere große und kleine Erfolge
  • such dir Vorbilder, also Menschen, die bereits geschafft haben, was du auch erreichen willst und lass dich von ihnen inspirieren
  • nutze deine Emotionen, deine körperlichen Energien positiv und push dich selbst
  • achte auf dein Umfeld und suche dir Menschen, die dich unterstützen

Mach dir klar, es beginnt immer bei dir! Nur du kannst dir diesen Traum ermöglichen. Es wird niemand kommen und von sich aus anbieten, dass du doch mal eine Auszeit von deinem Job nehmen solltest.

Du kannst es schaffen! Und ich freue mich, wenn ich dir bei der Verwirklichung deines Traums helfen darf.

„Der Alchimist“ von Paolo Coelho

Als ich mir eine Liste mit Buchtiteln überlegt habe, die ich hier auf dem Blog vorstellen und empfehlen möchte, landete „Der Alchimist“ vom brasilianischen Bestseller-Autor Paolo Coelho ziemlich weit vorne. Ich könnte dir einige weitere Titel von ihm empfehlen, denn ich mag seine Romane und Schreibweise sehr. Heute und hier soll es jedoch um seinen Welterfolg von 1988 gehen.


Darum geht’s:

Die Geschichte handelt von Santiago, einem jungen Mann aus Andalusien, der bereits in seiner Kindheit davon träumt, eines Tages die weite Welt zu bereisen. Also entscheidet er sich, Schafhirte zu werden und zieht fortan mit seiner Herde durch Spanien. Eines Nachts träumt er von einem Schatz, der bei den ägyptischen Pyramiden begraben liegt. Er befragt eine Traumdeuterin und die Frau empfiehlt ihm, nach Ägypten zu seinem Schatz zu reisen und ihn zu bergen. Santiago begibt sich auf die Reise und verliert bereits gleich nach der Ankunft auf dem afrikanischen Kontinent all sein Erspartes an einen Dieb. Begegnungen mit besonderen Menschen, Liebe aber auch Rückschläge und Hindernisse prägen seine Weiterreise. Santiago findet Antworten auf die Fragen seines Lebens und lernt, auf das Universum und die Macht des Moments zu vertrauen.

„Je näher man an seinen Traum herankommt, umso mehr wird der persönliche Lebensweg zum eigentlichen Lebensziel.“

aus „Der Alchimist“ von Paolo Coelho

„Der Alchimist“ ist mehr als ein herkömmlicher Roman. Dieses Buch ist ein weiser, lebenslanger Ratgeber, den man immer in seinem Buchregal stehen haben sollte – gespickt mit Klebezetteln und Textmarkierungen. Und weil Coelho so viele tolle Sätze in diesem Buch verewigt hat, kommt hier noch einer:

Und wenn alle Tage gleich sind, dann bemerkt man auch nicht mehr die guten Dinge, die einem im Leben widerfahren.“

aus „Der Alchimist“ von Paolo Coelho

Wie sieht’s aus: kennst du das Buch bereits und gefällt es dir? Wenn du es noch nicht kennst, hoffe ich, dich zum Lesen inspiriert zu haben. Es hat mich in einigen meiner Träume bestätigt. Ich bin mir ganz sicher, dass es diesen Effekt auch auf dich haben wird.

Lass mir gerne deine Meinung zum Buch da!

Deine Bea

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