Wie gelingt die Rückkehr nach einer längeren Reise? – Interview mit Autorin und Journalistin Uta Nabert

Die meisten Reiseberichte enden wie Hollywood-Romanzen: die Helden kehren zurück nach Hause und lebten ein glückliches Leben bis ans Ende ihrer Tage – oder nicht?

Uta-Caecilia Nabert hat ein Buch darüber geschrieben, worüber niemand gerne spricht: wie fühlen sich Weltenbummler nach ihrem großen Abenteuer? Welchen Herausforderungen müssen sie sich nach ihrer Auszeit stellen und wie kann die Rückkehr in den Alltag, die Rückkehr nach Deutschland gelingen?

Darüber sprechen ich mit Uta Nabert in dieser Podcastepisode:

Utas Buch „Wieder da und doch nicht hier: Weltenbummler und ihr Leben nach der Reise“ findest du HIER.

Mehr über Uta Nabert

Uta ist Autorin, Journalistin und Abenteurerin. So ist sie selbst viele Jahre lang gereist und lebte längere Zeit unter anderem in Neuseeland und Kanada. Vor allem Neuseeland hat es ihr angetan und ihr Herz im Sturm erobert.

Neuseeland: So glücklich wie zuletzt in der Kindheit! Noch heute vermisst Uta Nabert das Meer (Foto: privat)

Als sie selbst nach dieser langen Auszeit nach Deutschland zurück kehrte, sehnte sie sich nach einem Austausch mit Menschen, die dieselbe Erfahrung gemacht hatten: Um die Welt zu reisen, ist ein Abenteuer, nach Hause zu kommen eine Herausforderung.

Schließlich kontaktierte sie andere Weltenbummler*innen und befragte sie zu ihren Erfahrungen.

In ihrem Buch „Wieder da und doch nicht hier“ hat sie all diese Erfahrungen nun zu Papier gebracht und bietet damit anderen Heimkehrern einen hilfreichen Leitfaden, ein Auffangnetz, damit ihre Rückkehr nach Deutschland und in den Alltag gelingen kann.

Wenn du mehr über Uta erfahren möchtest, schau unbedingt auf ihrer Webseite ohwieschoenistkanada.com vorbei!

Und jetzt du!

Hast du selbst schon die Erfahrung gemacht, nach einer längeren Auszeit und/oder Reise zurück im Alltag anzukommen? Wie ist es dir dabei ergangen, fiel dir die Rückkehr nach Deutschland leicht?

Lass es mich wissen und hinterlasse ein Kommentar!

Bens Sabbatical Erfahrungen: „Auf dem Papier hatte ich alles, aber ich war dennoch unzufrieden.“ (Sabbatical Story, Podcast Episode #21)

Wenn ich mir so die Download- und Streamingzahlen des Ich muss mal raus Podcasts anschaue, fällt sofort auf, dass viele Zuhörer:innen ein Podcast-Format ganz besonders gern mögen: die Sabbatical Stories!

In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert oder den Vertrag schon in der Tasche haben, und spreche mit ihnen über ihren ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Sie berichten von ihren spannenden Sabbatical Erfahrungen, warum und an welchem Zeitpunkt in ihrem Leben sie sich zu diesem Schritt entschieden haben und wie sie vorgegangen sind, sich diesen Traum von der Auszeit zu erfüllen.

Lass dich von Bens Sabbatical Erfahrungen inspirieren

Mein Gast in Episode #21 ist Ben, der nach einer Ausbildung und einem Studium in einer Bank einer eindringlichen Stimme in seinem Kopf gefolgt ist und die Entscheidung für ein Sabbatical getroffen hat.

Bens Sabbatical Erfahrungen
Ben erzählt von seinen Sabbatical Erfahrungen in Podcastfolge #21

Ben erzählt in unserem knapp einstündigen Gespräch unter anderem, wie er in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit einen Vertrag mit sich selbst geschlossen hat, um sich nun endgültig für oder gegen die Realisierung eines Sabbaticals zu entscheiden.

Hier kannst du dir die Podcastfolge #21 mit Ben direkt anhören:

Ben berichtet außerdem von seinen TOP3-Erlebnissen während seiner sechsmonatigen Auszeit, in der er mal allein, mal gemeinsam mit seiner Freundin durch Südostasien reiste. Dabei wurde ihm nach und nach klar, dass er sich früher oder später Gedanken über seine Rückkehr nach dem Sabbatical machen müsste… Und so traf er schließlich eines Nachts in einem Pool in Sri Lanka eine Entscheidung über den weiteren Verlauf seines Lebens. Warum er dazu extra bis nach Sri Lanka reisen musste, erklärt er in unserem Gespräch.

Kleiner Spoiler: heute arbeitet Ben nicht mehr in seinem Job, sondern verkörpert einen absolut anderen Lebensstil…

Bens Geschichte hat mich sehr berührt, denn ich erkenne in so vielen Situationen und Gedankengängen mich selbst wieder. Und genau deshalb liebe ich es, mich mit anderen Menschen über ihre Sabbatical Erfahrungen zu unterhalten.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Anhören dieser Sabbatical Story…und vor allem ganz viel Inspiration für deinen eigenen Weg!

Hier erfährst du mehr über Ben: https://linktr.ee/benkorbach
Folge Ben und seiner Frau Malina auf journeyofjoy.de.

Weitere spannende Sabbatical Erfahrungen

Du willst in weitere Sabbatical Erfahrungen eintauchen und dich für deine eigene Auszeit inspirieren lassen? Dann dürften dich auch diese zwei Podcastfolgen interessieren:

Monis Sabbatical Story (Episode #6) und Sylkes Sabbatical Story (Episode #10).


Bist du bereit, dich auf den Weg in dein eigenes Sabbatical zu machen? Dann sichere dir deine Teilnahme am Mini Kurs „Dein Weg ins Sabbatical“ und erhalte als Bonus eine Liste mit 111 Ideen, was du in dieser Auszeit unternehmen kannst. Deine Teilnahme am Mini Kurs kostet dich 0€!

Monis Sabbatical Story: „Ich wäre bereit gewesen für die Kündigung!“

Willkommen zur allerersten Sabbatical Story im Podcast!

In den Sabbatical Stories unterhalte ich mich mit Menschen, die bereits ein Sabbatical absolviert haben oder den Vertrag schon in der Tasche haben, zu ihrem ganz persönlichen Weg in die berufliche Auszeit. Ein Sabbatical Erfahrungsbericht sozusagen.

Endlich erwartet dich nun meine allererste Gästin im Ich muss mal raus Podcast: Moni ist ebenfalls Sabbatical Expertin und informiert auf ihrem liebevoll gestalteten Instagram Account @sabbaticalfemales vor allem über die Themen Alleine reisen als Frau sowie Fernreisen. Dabei teilt sie unglaublich viele inspirierende und hilfreiche Tipps, also schau unbedingt einmal bei ihr vorbei, wenn dich das näher interessiert!

In diesem Interview quatschen wir über ihre Beweggründe, eine Auszeit einzulegen, über die Macht des Prinzips “Einfach loslegen” und über eines von Monis Lieblingsthemen: das Alleinereisen. Viel Spaß beim Anhören!

Du willst auch einmal im Podcast von deiner persönlichen Sabbatical Story erzählen? Dann schreib mir doch gerne an hallo@ichmussmalraus.de und dem Betreff „Sabbatical Story“. Ich freue mich auf deine Geschichte!

„Auf nach Neuland – mit Schulkindern und Bulli ein Jahr lang durch Europa“

von Monika Rech-Heider

Ich liebe es, Berichte von reiselustigen Abenteurern zu lesen. Egal, ob sie via Couchsurfing kostengünstig sämtliche Länder der Welt erkunden oder auf einem Fahrrad durch den afrikanischen Busch radeln. In solchen Reiseberichten steckt so viel mehr als die typischen „Reiseinformationen“, die man vielleicht erwartet. Mich interessieren die Geschichten und die Abenteuer, die unvorhergesehen auf all diesen Reisen geschehen. Weil am Ende immer alles anders kommt, als man es eigentlich geplant hatte. So ging es auch Monikas Familie. Aber lest selbst…


Darum geht’s:

In „Auf nach Neuland“* lässt eine fünfköpfige Familie den stressigen Alltagstrott in Deutschland hinter sich und startet mit dem Bulli (ein kultiger, quietschgrüner VW T3) eine einjährige Reise durch Europa. So viel in aller Kürze.

Monika, die auch auf dem Blog www.aufnachneuland.eu fleißig über ihre Reise und Abenteuer geschrieben hat, holt uns da ab, wo die meisten von uns überhaupt anfangen: im stressigen Alltag, gefangen zwischen beruflichen und privaten To-Do-Listen. Sie schreibt:

„Wir hatten doch alles, um glücklich und zufrieden zu sein. Wie also konnte es sein, dass wir uns so leer fühlten, kraftlos, machtlos, wie einbalsamiert und zu einem runzligen Abbild unserer selbst mumifiziert? Wir hatten eben alles. Alles außer Zeit. Und die haben wir uns genommen!“

aus „Auf nach Neuland“ von Monika Rech-Heider

Das Gefühl kommt dir so oder so ähnlich bekannt vor? Mir auch!!

Zwischen sämtlichen Terminen, die eine fünfköpfige Familie unter der Woche so wahrzunehmen hat (Kindergarten, Schule, Abgabefristen im Job, Kickbox-Training, Hausaufgaben und Leistungsdruck in der Schule) beschließen Monika und ihr Mann Andi: Damit ist jetzt Schluss!

Sie setzen sich an die Planung und Organisation ihres Vorhabens. Ziemlich schnell entsteht dabei eine Checkliste, die sie dankenswerter Weise auch an die Leser*innen des Buches weitergeben. Von Träume zulassen über die Finanzplanung und Herausforderungen, die geklärt werden müssen (haben die Kinder überhaupt Bock auf ein Jahr Auszeit und Reisen? Was machen wir mit der Schulpflicht? Welche Versicherungen brauchen wir?) bis hin zum schönsten Punkt auf der Checkliste: die Vorfreude.

Von der Reise selbst, die natürlich ganz anders beginnt, als die Familie sich das vorgestellt hatte, schreibt Monika auf so angenehm authentische und humorvolle Art und Weise, dass man nur so über die Seiten fliegt. Dabei stören auch die Zeitsprünge vom Beginn der Reise hin zum letzten Tag der einjährigen Auszeit nicht – im Gegenteil, sie machen neugierig auf alles, was die Familie dazwischen erlebt und gesehen hat. Und das ist eine ganze Menge…

Wer mehr zu Monika und ihrer Familie wissen möchte, wird hier fündig:

Das Buch ist nicht nur für alle, die über ein Sabbatical mit Kindern nachdenken eine absolute Leseempfehlung (ich, 33, verheiratet, kinder- aber nicht hundelos, kein Bulli, aber ein selbst ausgebauter Opel Vivaro, fand es sehr lesenswert!) sondern generell für alle, die davon träumen, mit einem Van, Wohnmobil oder Wohnwagen auf eigene Faust zu reisen. Monika berichtet von all den schönen, unbezahlbaren Momenten, die eine solche Reise mit sich bringen kann – aber ebenso von allen Situationen, in die einen das Leben völlig unvorbereitet katapultiert. Das Beste: am Ende geht es immer irgendwie weiter.

„Auf nach Neuland: mit Schulkindern und Bulli ein Jahr lang durch Europa“ von Monika Rech-Heider kannst du HIER* bestellen.

Kennst du das Buch bzw. den Blog oder hast du selbst einen Buchtipp, den man gelesen haben sollte? Teile es in den Kommentaren! Ich freue mich auf deine Nachricht!

Deine Bea

*Hierbei handelt es sich um sog. Affiliate Links, d. h. wenn du über den Link das Buch kaufst, erhalte ich eine kleine Provision dafür. Der Preis bleibt für dich gleich. Für deine Unterstützung danke ich dir sehr!

Wie viel kostet ein Sabbatical?

Die Idee, eine Pause vom Alltag einzulegen, klingt toll, oder? Wahrscheinlich fallen dir früher oder später auch jede Menge Sachen ein, die du eigentlich schon immer mal machen wolltest. Und vielleicht stellst du dir nach

einem gehörigen Brainstorming die Frage aller Fragen…“Wie viel kostet ein Sabbatical eigentlich?!“ Es ist super wichtig, sich darüber bereits in der Planungsphase Gedanken zu machen! Also lass uns einen Blick auf die Kosten für deine Auszeit werfen.

Du hörst lieber zu statt selbst zu lesen? Dann hör dir die Podcastfolge zur Frage nach den Sabbatical Kosten an:

Da wir Menschen beim Thema Geld oftmals etwas emotionaler werden, als wir es eigentlich müssten, habe ich noch eine wichtige Message für dich:

Eventuell wirst du beim Weiterlesen gleich über größere Summen an Kosten stolpern. Lass‘ dich davon bitte nicht abschrecken. Die Erinnerungen und die Erfahrungen, die du während deines Sabbaticals sammeln wirst, sind unbezahlbar. Unbezahlbar.

Was steht auf deiner Bucketlist?

Wenn wir uns anschauen wollen, wie viel Geld du für dein Sabbatical einplanen musst, sollte dir zumindest im Groben klar sein, was du eigentlich alles unternehmen und erleben willst. Also, was steht auf deiner Bucketlist? Denn eine Weltreise erfordert eine ganz andere Rücklagensumme als eine 3-monatige Ausbildung oder 6 Monate Auszeit, um eine Nebentätigkeit aufzubauen.

Mach‘ dir also klar: wofür will ich meine freie Zeit nutzen? Wenn du den Grund für dein Sabbatical weißt, hast du immerhin schon eine ungefähre Ahnung, was dich auch finanziell erwartet. So kannst du die Kosten für dein Sabbatical schon genauer auflisten.

Wie viel kostet ein Sabbatical? – Das hängt ganz davon ab, was du vorhast!

Wie viel kostet eine Weltreise?

Für die Lieblingsbeschäftigung der Auszeitnehmer, nämlich das Bereisen sämtlicher Länder dieser Erde, habe ich mal ein wenig Recherche betrieben. Das Ergebnis: für 1 Jahr Weltreise musst du 10.000 € bis 15.000 € einplanen.

Woher ich diese Zahlen nehme? Von Erfahrungen anderer Blogger, vornehmlich von Reisebloggern. Wichtig ist hierbei natürlich der Reisestandard, mit dem du dich identifizieren kannst. Muss es für dich immer ein 3-Sterne-Hotel sein oder schläfst du lieber im Schlafsack und Zelt? Bist du lieber als Backpacker größtenteils zu Fuß, mit dem Rad oder gar mit einem Campervan unterwegs? Wie viel Geld willst du pro Monat, Woche, Tag ausgeben? Das klingt alles viel zu abstrakt und schwer kalkulierbar? Das ist es auch. Schließlich hat jede*r andere Bedürfnisse und Vorlieben. Dennoch gibt es zahlreiche, hilfreiche Blogs, die dir dabei helfen, deine Reisefinanzierung zu kalkulieren. Die meisten Infos zum Thema Weltreise habe ich hier gefunden:

www.geh-mal-reisen.deHier gibt es eine Übersicht über die Kosten einer Weltreise sowie Tools & Tipps für die finanzielle Planung.
www.wetraveltheworld.de11 Reiseblogger verraten dir in einem Beitrag, wie teuer ihre jeweilige Reise war. Super, um eine ungefähre Einschätzung deiner persönlichen Vorhaben zu erhalten, da jede*r Blogger*in auf andere Art und Weise unterwegs war.

Beim Thema Reisen kann es keine festen Kosten geben, die für alle gleich zutreffen. Plane deine Reise, mach dir Gedanken, worauf du auch verzichten und wo du sparen könntest, aber auch was du dir unbedingt selbst ermöglichen willst. Die Kunst hierbei ist wahrscheinlich, nicht zu kleinlich zu werden. Denn du weißt ja, das Leben geschieht, während wir dabei sind, Pläne zu schmieden.

Vergiss deine Fixkosten nicht!

Bei aller Vorfreude auf deine Auszeit und auf das, was du vorhast, solltest du auf keinen Fall deine Fixkosten vergessen. Dazu zählen nicht nur deine Fixkosten, die eventuell weiterhin zu Hause anfallen, wie Miete, Versicherungsbeiträge, Kreditraten usw., sondern auch die Fixkosten, die dich bei deinem Vorhaben begleiten werden. Das können monatliche Beiträge zur Auslandskrankenversicherung sein oder auch Spritkosten, wenn du mit dem Campervan unterwegs bist.

Wenn du keine Ahnung hast, wie hoch deine jetzigen Fixkosten im Alltag sind, rate ich dir dringend dazu, diese einfach mal zusammenzustellen. Dabei helfen herkömmliche Haushaltsbücher, in denen du handschriftlich deine monatlichen Einnahmen und (wahrscheinlich hauptsächlich) Ausgaben einträgst. Es gibt jedoch auch zahlreiche Excel-Vorlagen im World Wide Web. Wenn du deine Fixkosten eher auf dem Smartphone tracken willst, empfehle ich dir kostenlose Apps wie Haushaltsbuch Money Manager, Monefy oder SayMoney. Wenn es etwas detaillierter haben willst, ist die App Finanzguru vielleicht etwas für dich. Bei den meisten Onlinebanking Portalen gibt es übrigens auch die Möglichkeit, deine monatlichen Ausgaben in Kategorien einzuteilen. Das hilft bei der Führung eines Haushaltsbuches ungemein!

Du findest, die Themen Fixkosten und Haushaltsbuch klingen öde? Mag sein, das gehört aber dazu, wenn du keine böse finanzielle Überraschung erleben willst, weil du aus Versehen die jährliche Abbuchung der KFZ-Steuer oder eines Versicherungsbeitrages vergessen hast. Es lohnt sich also!

Finde das passende Sabbatical-Modell

Die Auswahl des passenden Sabbatical-Modells hängt nicht nur damit zusammen, wie lange deine Auszeit dauern soll. Was du unternehmen möchtest, wie viel dich das kostet und wie du dir deine perfekte Auszeit finanzieren kannst, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Du siehst, es hängt alles eng zusammen!

Während du beim Teilzeit-Modell davon ausgehen kannst, auch während deiner Freizeitphase monatlich Geld von deinem Arbeitgeber zu erhalten, bekommst du in 3 Monaten unbezahltem Sonderurlaub natürlich keinen Lohn. Sei ehrlich zu dir selbst und schätze deine finanziellen Möglichkeiten realistisch ein. Leider haben die wenigsten Menschen große finanzielle Rücklagen übrig, um mal eben eine Weltreise zu bezahlen.

Wähle das Modell, mit dem du deine Auszeit vom Job realisieren möchtest, mit Bedacht aus. Es bringt nichts, auf Teufel komm raus eine mehrere Monate andauernde Auszeit zu nehmen, in der du finanziell aber kaum über die Runden kommst. Für ein Sabbatical entscheidet man sich meistens nicht von heute auf morgen. Nimm‘ dir die Zeit, die du für die richtige Planung und vielleicht auf fürs Sparen benötigst.

Kannst du mit weiteren Einnahmen rechnen?

Wenn du weißt, wie hoch die Ausgaben für deine Vorhaben und deine Fixkosten sind, hast du schon einmal einen guten Überblick darüber, wie viel dein Sabbatical kostet. Du kennst also ungefähr die Summe, die du verfügbar haben oder noch ansparen musst, um dir deine perfekte Auszeit finanzieren zu können.

Nun gibt es Menschen, die schaffen es immer, irgendwie zu Geld zu kommen. Damit meine ich keine illegalen Tricks sondern Menschen, die einfach machen.

Du willst unbedingt nach Australien, aber dein Erspartes reicht gerade einmal für Hin- und Rückflug und für ca. 2 Wochen Aufenthalt? Dann mach‘ ein Work & Travel daraus! Du arbeitest während deines Auslandaufenthaltes, verdienst dir so dein Geld vor Ort und lernst die Kultur, Sprache und Leben der Menschen wahrscheinlich viel besser kennen als jede*r Tourist*in. Informiere dich im Netz über Möglichkeiten, in deinen Wunschländern für dein Reisegeld zu arbeiten, z. B. auf www.auslandsjob.de oder workaway.info.

Wie viel kostet ein Sabbatical? – deutlich weniger, wenn du dir Kost & Logi erarbeitest

Wenn du generell nicht davon abgeneigt bist, während deines Sabbaticals nebenher etwas zu arbeiten, kommt vielleicht auch die Arbeit als Freelancer*in für dich in Frage, also als freie*r Mitarbeiter*in. Beliebt ist auch die Arbeit als Virtual Assistant, auch VA genannt. Davon hast du noch nie etwas gehört? Es handelt sich hierbei um Aufträge, die du als VA für andere Leute, Unternehmen, Firmen etc. ausführst, z. B. die Betreuung des Social Media Kanals, die Erstellung einer Webseite, das Schreiben von Texten oder das Schneiden von Videos und Podcasts. So kannst du bequem von überall aus arbeiten, entsprechende Kenntnisse, Talent, notwendige Technik und Internetzugang vorausgesetzt. Achtung! Du brauchst hierfür ggf. eine Gewerbeanmeldung und kannst diese Tätigkeit nicht einfach „schwarz“ ausführen. Wenn du mehr darüber erfahren willst, stöbere mal bei www.fernarbeit.net, www.virtual-assistant-woman.de oder www.freelance.de.

Wenn du während deiner Auszeit durch Arbeit zusätzlich Geld verdienst, eröffnen sich dir noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Und das Wichtigste: du sammelst Erfahrungen und Erinnerungen, die dich am Ende reicher machen.

Fazit: Planung ist die halbe Miete!

Tja, die Frage „Wie viel kostet ein Sabbatical?“ kann natürlich nicht pauschal für jeden Menschen beantwortet werden. Ich hoffe, du bist nicht enttäuscht, weil ich dir keine Tabelle aufgezeigt habe, in denen du sämtliche Sabbatical-Vorhaben und die exakten dazugehörigen Kosten aufgelistet findest. Das funktioniert so einfach nämlich nicht!

Vielleicht fällt es dir schwer, die genauen Sabbatical Kosten aufzuschlüsseln. Klar, hinterher ist man immer schlauer. Mein Rat an dich lautet dennoch:

  • Mach dir genaue Gedanken dazu, was auf deiner Bucketlist steht
  • Informiere dich über die anzunehmenden Kosten
  • Wähle dein Sabbatical-Modell mit Bedacht aus
  • Beurteile deine finanziellen Möglichkeiten realistisch und ehrlich
  • Schau, ob du neben eventuell Erspartem oder Lohnauszahlung während deiner Freistellung noch andere Einnahmen erwarten kannst.

Gut vorbedacht, ist halb gemacht! Werde bei deiner Planung aber auch nicht zu kleinlich. Schätze Kosten lieber großzügiger als zu knapp. So erfreust du dich am Ende eher noch über Reserven als dass du in finanzielle Not gerätst. Lass dich von hohen Summen, die du erst noch ansparen musst, nicht entmutigen. Das richtige Mindset und Tricks, wie du deine Sparziele ganz sicher erreichen kannst, spielen hierbei eine wichtige Rolle. 5 Tipps, wie du dein Sabbatical locker finanzieren kannst, findest du zum Beispiel in diesem Blogpost.

Leg‘ los und plane deine Auszeit vom Job!

Deine Bea

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